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Erwartungen der Übersetzungsindustrie an HochschulabsolventInnen wachsen

Lüneburg, 22. März 2002

AbsolventInnen der Übersetzer- und Dolmetscherhochschulen müssen über ein stets breiter werdendes Spektrum an Qualifikationen und Fähigkeiten verfügen. Das jedenfalls ist die Quintessenz des Anforderungsprofils, das durch Vertreter der Übersetzungsindustrie ausgearbeitet und auf der Transforum-Sitzung in Lüneburg am 22. März vorgestellt worden ist. Neben den sprachlichen Grundkompetenzen werden in dieser "Wunschliste" Aspekte wie technische Kompetenz, IT-Fachwissen, betriebswirtschaftliche Grundkenntnisse und vieles mehr aufgeführt. Aber auch Softskills wie Teamfähigeit, Kritikverträglichkeit und Belastbarkeit werden für den modernen Übersetzer immer wichtiger und sollten deshalb bereits im Rahmen der Ausbildung vermittelt werden. Der Text dieses als Checkliste ausgearbeiteten Anforderungsprofils kann im Internet unter www.Transforum.de abgerufen werden.

Das vorgestellte Anforderungsprofil gewinnt im Zusammenhang mit der derzeit anlaufenden Umstellung von Diplom- auf BA- und MA-Studiengänge besondere Bedeutung, da diese Umstellung einen idealen Rahmen für die Neukonzeption und Neugewichtung von Lehrinhalten bietet. Diese Umstellung wird übrigens für die Studenten zu einer größeren Flexibilität hinsichtlich des Niveaus des angestrebten Abschlusses (BA, MA usw.), aber auch hinsichtlich der Zusammenstellung der Lerninhalte führen. Für potentielle Arbeitgeber wird die Bewertung der verschiedenen Abschlüsse durch diese Flexibilisierung hingegen zunächst erschwert. Deshalb gehen schon heute immer mehr Sprachendienste dazu über, Breite und Tiefe der Qualifikationen ihrer Bewerber unabhängig von der jeweils absolvierten Ausbildung vor der Einstellung durch spezielle Eignungstests zu überprüfen.

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